LMB Triathlet Dom beim IRONMAN 70.3 Jesolo

Der Leichtathletik Mittelburgenland darf sich erneut über eine starke internationale Triathlon- Leistung freuen: Domagoj Mohl aus Lindgraben stellte sich am 3. Mai beim IRONMAN 70.3 Jesolo einer der größten und schnellsten Mitteldistanzen Europas. Rund 3000 Athletinnen und Athleten gingen an der Adriaküste an den Start und sorgten für eindrucksvolle Rennatmosphäre
mit italienischem Flair.
Bereits vor dem Start wurde es emotional. Die traditionelle Ansprache der Veranstalter wurde von einer Schweigeminute für Alessandro Zanardi begleitet, dessen Tod die internationale Triathlon-Community wenige Tage zuvor tief erschüttert hatte.
Der Wettkampf begann im nur 16 Grad kalten Wasser der Adria. Trotz fehlender Möglichkeiten, im Vorfeld mit Neopren zu trainieren, fand Domagoj Mohl rasch seinen Rhythmus und absolvierte die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke in starken 40 Minuten. Lediglich die erste Wechselzone kostete durch den engen Neoprenanzug etwas zusätzliche Zeit.
Auf der flachen und schnellen Radstrecke zeigte sich Jesolo anschließend von seiner bekannt schnellen Seite. Gleichzeitig machte die hohe Teilnehmerzahl das Rennen taktisch besonders anspruchsvoll. Nach dem Schwimmen musste sich Mohl zunächst alleine durch das Feld arbeiten, ehe er in der zweiten Rennhälfte unfreiwillig Teil einer größeren Gruppe wurde. Rund 20 Kilometer vor dem Ziel entschied er sich bewusst für eine regelkonforme Fahrweise und setzte sich mit hohem Kraftaufwand von der Gruppe ab – ein Einsatz, der zusätzliche Energie
kostete. Die 90 Kilometer auf dem Rad absolvierte er dennoch in starken 2:30 Stunden. Der abschließende Halbmarathon entlang der Strandpromenade begann kontrolliert und stabil. Bis etwa Kilometer sieben lief Mohl exakt im geplanten Rhythmus, ehe leichte Oberschenkelkrämpfe ein höheres Tempo verhinderten. Mit viel Rennerfahrung passte er sein Tempo an und brachte den Lauf technisch sauber ins Ziel. Für die 21,1 Kilometer benötigte er knapp unter 1:40 Stunden.
Nach einer Gesamtzeit von 5:00:51 Stunden überquerte Domagoj Mohl schließlich die Ziellinie des IRONMAN 70.3 Jesolo. Getragen von tausenden Zuschauerinnen und Zuschauern sowie einer hervorragenden Organisation bleibt der Bewerb für den LMB-Athleten als schneller, stimmungsvoller und zugleich taktisch fordernder Wettkampf in Erinnerung.